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Vermischt

Juhui,

der Gemeinderat hat den Brief gefunden den wir schon lange hätten erhalten sollen. Komisch nur das der Brief doch erst am 6. November datiert ist.

Die SVP Malters hat um das Budget zu verbessern einige Vorschläge dem Gemeinderat unterbreitet, die sehr marginal waren und eine aufschiebende Wirkung oder gar eine Streichung gemacht werden können. Nachdem wir den Brief vom Gemeindepräsident gelesen haben müssen wir feststellen, dass der Gemeinderat gar nicht sparen will. Wir hoffen nun die Stimmbürger folgen unserem Vorschlag auf Ablehnung, die wir an der überaus gut besuchten Parteiversammlung einstimmig beschlossen haben.

Als grober Verstoss erachten wir der Energie- und Umweltfonds der Gemeinde Malters, darum auch ein wuchtiges Nein dazu.

Weitere Aktivitäten folgen

Präsident Moritz Bachmann


Brief an den Gemeinderat

Brief lesen [112 KB]


Antwort vom Gemeinderat

Brief lesen [784 KB]

Torschlusspanik bei der CVP

Die CVP gründet ihre Kosovaren-Partei

Die CVP gibt den Kosovaren mehr Mitsprache und gründet die Vereinigung Christlich-Demokratischer Kosovaren.

Ziel ist die bessere soziale und politische Integration der Kosovaren.

Eine Gotte oder ein Götti hilft den Mitgliedern bei der Job- und Wohnungssuche.


Zum weiter lesen, klicken Sie bitte in die Grafik [263 KB]

Lieber stempeln als chrampfen

Lieber stempeln als chrampfen
Von Silvana Guanziroli | 17:12 | 07.12.2008

RAV-GIERIGE DEUTSCHE
Die Schweiz ist das Schlaraffenland der Deutschen. Wenn sie erst mal hier sind, wollen sie nie mehr weg. Erst recht nicht, wenn sie arbeitslos werden.
Jetzt hat die Wirtschaftskrise die Arbeitnehmer erreicht: Stellenabbau, Kündigungen und Kurz­arbeit sind an der Tagesordnung. Besonders häufig trifft es deutsche Arbeitnehmer. Ihre Zahl steigt in der Schweiz überdurchschnittlich. Allein im Kanton Zürich waren Ende Oktober 1023 Deutsche arbeitslos gemeldet, 200 mehr als im Vormonat. Ähnlich drastisch fällt die Zunahme in Basel, Bern und St. Gallen aus.

Ein Trend, den auch die Stellenvermittler und Temporärbüros in der Schweiz spüren. Bei ihnen geben sich die Arbeitssuchenden aus dem grossen Kanton die Klinke in die Hand. Was nicht alle freut. "Ich habe zwar viele Neuanmeldungen. Doch Deutsche sind sehr wählerisch", sagt ein Stellenvermittler, der lieber anonym bleiben will. "Temporärstellen, die in ihren Augen minderwertig sind, lehnen sie kategorisch ab." Und sie leben gut damit:

Schon nach vierwöchiger Arbeit in der Schweiz erhalten Deutsche Arbeitslosengeld nach Schweizer Recht, vorausgesetzt sie waren davor über ein Jahr in Deutschland arbeitstätig.


Nach einer Arbeitstätigkeit von mehr als zwölf Monaten in der Schweiz haben Deutsche Anrecht auf alle Sozialleistungen.


Die Arbeitslosengelder sind hier deutlich höher als in Deutschland.

Sven D.* (45) ist einer jener Deutschen, die sich wie im Schlaraffenland fühlen. Viereinhalb Jahre arbeitete er in Zürich als Koch. Im Juli erhielt er die Kündigung, seit zwei Monaten ist er arbeitslos. Heimkehren will er auf keinen Fall: "Mit dem Arbeitslosengeld kann ich super leben. Ich habe es nicht eilig, einen Job zu finden." Er weiss: Um volles Arbeitslosengeld zu bekommen, muss er nur nachweisen, dass er sich regelmässig bewirbt. "Ich mach das nach Plan und bewerbe mich auf Stellen, wo ich sicher eine Absage kriege."

Charles Bélaz, Direktor Corporate Affairs von Manpower Schweiz und Präsident des Verbands der Personaldienstleister Swissstaffing: "Es gibt sicher Leute, die das tun. Aber qualifizierte Arbeitnehmer finden immer eine Stelle." Nationalrat Philipp Müller (FDP) sieht als Auslöser die Personenfreizügigkeit: "Es wäre blauäugig gewesen, zu glauben, dass die vielen deutschen Einwanderer nicht unsere Sozialwerke benutzen werden." Heute leben 224000 Deutsche in der Schweiz. Allein 2007 gab es 50000 Neuzuzüge. "Diese Deutschen werden nicht zurückgehen. Es geht ihnen hier deutlich besser. Vor allem, wenn sie arbeitslos sind."

*Name der Redaktion bekannt


Deutscher Arbeitsloser in der Schweiz
Von Silvana Guanziroli
Sven D. (45) ist gelernter Koch. Im Sommer 2004 erhiehlt der Deutsche aus Hannover in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung B. Er konnte einen überjährigen Arbeitsvertrag in ­Zürich vorweisen. "Damit wird eine Aufenthaltsbewilligung von fünf Jahren erteilt", erklärt Bettina Dangel, Sprecherin des Zürcher Migra­tionsamts. Vor fünf Monaten erhielt Sven D. in seinem Betrieb die Kündigung. "Seit zwei Monaten bin ich jetzt arbeitslos", so der Koch. Der Deutsche hat Anrecht auf die vollen Sozialleistungen. In seinem Fall bedeutet das: Von seinem versicherten Lohn von 5400 Franken erhält er 70 Prozent vom Arbeitslosenamt - 3780 Franken. Für die Dauer von zwei Jahren. Um die vollen Leistungen zu beziehen, muss sich Sven D. regelmässig bewerben. Die Unterlagen muss er dem Amt vorlegen. "Da kann man sehr gut tricksen", weiss der Koch. Im Sommer läuft seine Aufenthaltsbewilligung aus. Dann prüft das Migrationsamt eine Verlängerung. "Bei ­der Verlängerung kann die Gültigkeit auf ein Jahr ­beschränkt werden. Bleibt die Person in diesem Jahr arbeitslos, kann sie weggewiesen werden", so Dangel. Das kommt für Sven D. nicht in Frage: "Bevor ich die Schweiz verlassen muss, nehme ich einen Job an. In Deutschland könnt ich mit Hartz IV nicht leben."?


Deutscher Arbeitsloser in Deutschland

Von Johannes von Dohnányi
Ganz so schlimm, wie Sven D. es beschreibt, wäre es um ihn nach seiner Rückkehr nach Deutschland nicht bestellt. Für drei Monate würde die Bundesagentur für Arbeit seine Schweizer Ansprüche auszahlen. Danach würde er nach deutschem Recht unterstützt: Abzüglich aller Steuern und Sozialabgaben würden ihm jeden ­Monat 1189.50 Euro netto ausgezahlt - das sind zurzeit 1843 Franken. Und das für maximal 48 Monate, also doppelt so lang wie in der Schweiz. Erst danach würde es für Sven D. schwer. Als sogenannter Hartz-IV-Empfänger hätte er nur noch Anspruch auf Unterstützung in Höhe von 345 Euro oder 535 Franken im ­Monat. Seine Wohnung darf dann nicht mehr grösser sein als 45 Quad­ratmeter, sein Auto nicht mehr wert als 5000 Euro. Um Hartz IV zu bekommen, wird Sven D. zuvor seine Spar­bücher bis auf einen mageren Rest geplündert haben müssen. Sofern er Immobilien besass, sind auch die ver­kauft worden. In Einzelfällen können sogar seine Verwandten gezwungen werden, dem arbeitslosen Koch unter die Arme zu greifen. Und jeder weiss: Wer einmal im Heer der deutschen Hartz-IV-­Arbeitslosen landet, hat erfahrungsgemäss kaum Chancen auf ­Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

Kniefall vor den Vermummten

SVP Kantonsratsfraktion

Medienmitteilung zur Diskussion über die Sempacher Schlachtfeier

Kniefall vor den Vermummten

Der Regierungsrat hat in der heutigen Debatte um die Zukunft der Sempacher Schlachtfeier die Absicht erklärt, im 2010 nur einen Gottesdienst abzuhalten und für die Jubiläumsfeier von 2011 ein neues Konzept zu erarbeiten.

Die Regierung verabschiedet sich hernach von der bisherigen patriotischen Gedenkfeier zur Schlacht bei Sempach.
Die Regierung gibt leider dem linken Druck, eine andere Art einer Gedenkform ins Auge zu fassen, nach.

Fahne auf Halbmast gesetzt!

Die SVP Kantonsratsfraktion steht zu den Werten unserer Eidgenossenschaft und auch zur Sempacher Schlachtfeier im heutigen Sinne.
Alle bisherigen Teilnehmer verhalten sich seit Jahren, mit wenigen Ausnahmen, ruhig und gesittet.
Erst im vergangenen Jahr hat die JUSO, unterstützt von SP und Gewerkschaften, zu einer Demo gegen die Rechten aufgerufen. Die zu erwartende Eskalation haben die Linken bewusst in Kauf genommen und mit ihrem Verhalten provoziert. Mit ihrer teilweise unrechtmässigen Vermummung haben sie sogar gegen geltendes Gesetz verstossen.

Die Regierung hat die Fahnen eingezogen, sie hat vor Linksautonomen einen Kniefall gemacht und der Gedenkfeier ihre Legitimation entzogen.

Die SVP fordert die Regierung auf, die Schlachtfeier im bestehenden Rahmen fortzuführen und jegliche Verpolitisierung dieser Veranstaltung zu unterbinden. Dies kann aber nicht damit geschehen, wenn geltende Gesetze von der Regierung und deren Organe nicht umgesetzt, bzw. eingehalten werden.

Die Regierung des Kantons Luzern muss sich klar äussern. Äussern, ob der Kanton Luzern noch zu seinen historischen Traditionen steht. Oder ob sich Luzern nebst der Fasnachts- und Kulturhochburg auch noch zur Demo-Hochburg und dem Tummelplatz von Linksautonomen entwickeln soll.

Vorstoss geplant

Die SVP Kantonsratsfraktion wird an einer der nächsten Session die Regierung dazu auffordern, die Schlachtfeier wie gewohnt durchzuführen.
Ferner fordert die SVP die politischen Exponenten von Links und Rechts dazu auf, dieser Feier der notwendige Respekt entgegenzubringen und auf politische Kundgebungen zu verzichten.

Namens der SVP Fraktion

Guido Müller; Fraktionschef 079 340 69 08

Luzern; 26.01.2010; M. Omlin

Die SVP verurteilt die Plakatkampagne des BSV

IV-Renten für diskriminierende Plakate gefährden?

Die SVP verurteilt die Plakatkampagne des BSV zu Behinderten. Mit der diffamierenden Kampagne wird Geld verschleudert, das bei der Invalidenversicherung dringend gebraucht wird. Die SVP fordert Bundesrat Burkhalter auf, diese Kampagne sofort zu stoppen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die seit Anfang Woche aufgehängten Plakate mit der Aufschrift „BEHINDERTE LIEGEN UNS NUR AUF DER TASCHE", „BEHINDERTE SIND DAUERND KRANK" sowie „BEHINDERTE KOSTEN UNS NUR GELD" sind diskriminierend und entwürdigend. Sie tragen nichts dazu bei, Menschen mit einer Behinderung in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Man stelle sich einmal vor, die SVP hätte ähnliche Plakate im Vorfeld der Abstimmung über die IV-Zusatzfinanzierung geschaltet - der Aufschrei wäre gross gewesen. Die SVP wäre von Behörden, Politik und Medien umgehend abgemahnt und verurteilt worden. Wenn aber hoch bezahlte Beamten, welche den Auftrag haben, die IV zu sanieren und dafür zu sorgen, dass alle Anspruchsberechtigten auch in den nächsten Jahren eine sichere IV-Rente erhalten, solche Plakate schalten, dann schweigt die Medienöffentlichkeit.
Die SVP hat sich stets gegen die Missbräuche in der IV zur Wehr gesetzt, aber IV-Rentner nie pauschal verunglimpft. Dies jedoch tut nun genau das zuständige Bundesamt für Sozialversicherungen mit Steuergeldern! Aus Sicht der SVP ist dieses Verhalten äusserst stossend. Ausserdem zeigt sich nun, dass die Stimmbürger, welche am 27. September 2009 sehr knapp für die IV-Zusatzfinanzierung gestimmt haben, verschaukelt wurden. Offensichtlich ist die vor der Abstimmung propagierte finanzielle Notlage der IV viel weniger drückend, wenn Geld für eine solche Kampagne vorhanden ist.
Die SVP fordert den neuen Sozialminister Didier Burkhalter auf, dass er umgehend ein Machtwort spricht und die diskriminierende Plakatkampagne stoppt. Ausserdem verlangt die SVP, dass die Kosten für diese Kampagne auf den Franken genau transparent ausgewiesen werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Landwirtschaft als wichtiger Pfeiler der Sou....

Landwirtschaft als wichtiger Pfeiler der Souveränität

Nationalrat Toni Brunner, Präsident SVP Schweiz, Ebnat-Kappel (SG)
Der SVP-Sonderparteitag in Wauwil mit über 600 Delegierten und Gästen hat eindrücklich gezeigt, dass die SVP-Basis bereit ist, für die Existenz einer einheimischen, produzierenden Landwirtschaft zu kämpfen. Ein hoher Selbstversorgungsgrad an qualitativ hochstehenden Agrarprodukten ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Souveränität. Die laufenden WTO-Verhandlungen und insbesondere ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU gefährden deshalb nicht nur die Existenz zahlreicher Bauernfamilien in der Schweiz, sondern stehen im Widerspruch zu den Landesinteressen. Dies haben nun offenbar auch andere Parteien gemerkt. Im Parlament wird sich letztlich zeigen, ob Bundesrätin Leuthard in ihrem grenzenlosen Liberalisierungseifer gebremst werden kann, und ob den Ankündigungen der anderen Parteien auch Taten folgen.
Die SVP hat in den vergangenen Monaten in der Agrarpolitik verschiedene Pflöcke eingeschlagen. Der Bauernaufstand in Sempach von Ende August hat gezeigt, dass die Bauern diesen Weg unterstützen. Neben rasch greifenden Massnahmen zur Mengensteuerung im Milchmarkt, welche nur über eine Allgemeinverbindlichkeit abgesichert werden können, ist insbesondere die Strategie der Schweiz in Bezug auf den Freihandel zu korrigieren. Die Erfahrungen im Käsebereich, aber auch die Entwicklungen im EU-Raum zeigen, dass eine weitere Liberalisierung in Richtung grenzenloser Freihandel drastische, negative Auswirkungen auf unsere Landwirtschaft hätte. Der verfassungsmässige Auftrag an die Landwirtschaft wäre nicht mehr zu erfüllen, der heutige Selbstversorgungsgrad der Schweiz nicht aufrechtzuerhalten. Damit geht es in dieser Diskussion längst nicht mehr „nur" um den Erhalt einer einheimischen, produzierenden Landwirtschaft, sondern um die Interessen des Landes. Dass sich die Volkswirtschaftsministerin dieser Diskussion mit dem Argument verschliesst, eine weitere Liberalisierung sei unabwendbar, ist unverständlich und bedenklich. Dank den von der SVP eingereichten und angekündigten Vorstössen, wird sich auch das Parlament mit den Kernfragen der künftigen Landwirtschaftspolitik befassen. In der Wintersession der eidgenössischen Räte findet zudem dank unserer Partei eine entsprechende Sondersession statt.
Die anlässlich des Sonderparteitags der SVP in Wauwil einstimmig verabschiedete Resolution beschränkt sich im Übrigen nicht nur auf die Bereiche Milch und Freihandel, sondern greift weitere wichtige Anliegen der Landwirtschaft auf.
Die Resolution zur Stärkung der Schweizer Landwirtschaft von Wauwil im Wortlaut
Zur Erhaltung und Stärkung der Schweizer Landwirtschaft fordert die SVP Schweiz von Parlament und Bundesrat:den Abbruch der Verhandlungen über ein EU-Agrarfreihandelsabkommen. Die Schweizer Landwirtschaft hat kürzere Spiesse als die Konkurrenz in der EU (siehe Liberalisierung Käsemarkt) und hätte durch den Freihandel mit Einkommenseinbussen von bis zu 50% zu rechnen, was einem Todesstoss für unsere Schweizer Bauernfamilien gleich käme; die Schweizer Verhandlungsdelegation zu verpflichten, den Antrag zu stellen, dass die Landwirtschaft sowie die Nahrungsmittel bei den Verhandlungen im Rahmen der WTO auszuklammern sind und den Zielen der Doha-Runde entgegenzutreten ist. Zusätzlich soll jedem Staat die Versorgungssicherheit und die Ernährungssouveränität gewährt werden. Ein Abschluss der Doha-Runde hätte für die Landwirtschaft vernichtende Folgen; einen dringlichen Bundesbeschluss für eine privatrechtliche, allgemeinverbindliche Milchmengensteuerung, an die sich sämtliche Produzenten zu halten haben. Damit soll ein Milchpreis ermöglicht werden, der es den Bauernfamilien erlaubt, sich eigenverantwortlich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen; eine Revision des Raumplanungsgesetzes für den ländlichen Raum. Die vorhandene und erschlossene Bausubstanz muss vollumfänglich und flexibler genutzt, erweitert, umgebaut oder abgerissen und wiederaufgebaut werden können. Der knappe Boden, welcher der Landwirtschaft noch zur Verfügung steht, darf nicht für die Renaturierung von Fliessgewässern oder die Ausdehnung der Waldflächen geopfert werden; auf die Bildung einer Bilanzreserve für Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft zu verzichten. Bundesrat und Parlament sollen ihren Willen zur Erhaltung der einheimischen Landwirtschaft durch Massnahmen zur Förderung dezentraler Strukturen und multifunktionaler Betriebe zeigen, nicht aber durch „Sterbeprämien"; keine neuen Richtlinien und Vorschriften im Tier-, Gewässer- und Umweltschutz, die zu höheren Produktionskosten gegenüber dem Ausland führen. Bürokratische und administrative Erschwernisse sind, wo immer möglich, abzubauen. In Erfüllung der Investitionssicherheit sollen nach neuesten Erkenntnissen realisierte Bauten und Einrichtungen während mindestens 30 Jahren ab Inbetriebnahme, auf Grund neuer Gesetze, Verordnungen oder Richtlinien, nicht verändert werden müssen; den Viehexport weiterhin zur Stärkung der Grünlandbetriebe vor allem im Hügel- und Berggebiet zu fördern. Wird kein Jungvieh mehr aufgezogen, führt dies zu einer Vergandung der Alpen, was auch für den Tourismusstandort Schweiz negative Folgen hätte. Mit der Umsetzung dieser Resolution kann sichergestellt werden, dass die Schweizer Landwirtschaft den vom Volk in der Verfassung verankerten Auftrag der nachhaltigen und sicheren Versorgung der Bevölkerung mit gesunden Nahrungsmitteln, der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage und der Pflege der Kulturlandschaft sowie der dezentralen Besiedelung des Landes erfüllen kann.

Bauernaufstand Sempach erhöht Druck

Bauernaufstand Sempach erhöht Druck auf Akteure im MilchmarktDank dem Bauernaufstand Sempach vom 29. August 2009 und der dort verabschiedeten Resolution kommt endlich Bewegung in die verfahrene Situation auf dem Milchmarkt. Die Branchenorganisation ist nun gefordert, umgehend klare Lösungen für das Mengenproblem zu präsentieren.
Die Organisatoren des Bauernaufstandes in Sempach haben heute Morgen im Bundeshaus im kleinen Kreise mit Bundesrätin Leuthard die von 10‘000 Kundgebungsteilnehmern verabschiedete Resolution überreicht. Dort wurden Bundesrätin Leuthard die Standpunkte der Bauernkundgebung dargelegt.
Die Resolution beinhaltet folgende Hauptpunkte:Wir fordern vom Bundesrat einen dringlichen Bundesbeschluss für eine privatrechtliche Mengensteuerung durch die Produzenten, an die sich sämtliche Milchproduzenten zu halten haben. Wir fordern vom Bundesrat den Abbruch der Verhandlungen mit der EU über ein Agrarfreihandelsabkommen. Im Anschluss an die Übergabe der Resolution nahm die Delegation von Sempach an einer Aussprache mit Bundesrätin Leuthard und Vertretern der Branchenorganisation Milch (BOM), der Industrie, dem BLW und der Politik teil. Unsere Delegation nahm den Standpunkt der Produzenten ein und wies auf die verheerende Entwicklung der Produzentenpreise hin. In dieser Aussprache wurde erkannt, dass ein riesiges Mengenproblem besteht und folgedessen die Mengensteuerung einer sofortigen Lösung bedarf. Bundesrätin Leuthard signalisierte Bereitschaft für die Erteilung einer Allgemeinverbindlichkeit auf entsprechende Anträge der Branche hin.
Am Freitag tagt die Branchenorganisation Milch (BOM), von der wir eine präzise Aussage erwarten, ob die Mengen innerhalb der Branchenorganisation in Zukunft auf der Grundlage der Beschlüsse der SMP-Delegiertenversammlung vom vergangenen November gesteuert werden oder ob allgemeine lineare Kürzungen vorgesehen sind.
In Anbetracht der angespannten Lage auf dem Milchmarkt erwarten die Schweizer Milchproduzenten eine sofortige, glasklare Antwort der BOM und ein schnelles, entschlossenes Umsetzen der Massnahmen. Wie dramatisch die Situation im Moment ist, zeigt die Ausweitung des Lieferboykotts in grossen Teilen Europas. Ein Übergreifen auf die Schweiz ist nicht auszuschliessen.

Anatomie einer Weltkrise

Freunde
nennen sich aufrichtig,
die Feinde sind es.

( Arthur Schopenhauer † 21. September 1860 )
Diese Feststellung hat speziell in der Finanz-Politik auch
nach 150 Jahren immer noch seine Gültigkeit.
Es hat sich auf diesem Sektor eine Lügenpolitk eingenistet, welche die Welt weitaus
mehr bedroht als all die Krankheiten, die Teroristen, oder der Klimawandel.
Anatomie einer Weltkrise, die gerade erst begonnen hat
So lautet der Titel der Zeitschrift „Der Spiegel“ * vom 17.11.08. Auf 23 Seiten wird über
dieses Thema berichtet. Acht SPIEGEL-Redakteure und -Mitarbeiter haben in den vergangenen
Wochen recherchiert, wie es zur größten Finanzkrise seit 1929 kommen konnte,
einer Krise, die 23 Billionen Dollar Wertverlust an den Börsen der Welt brachte, die
bislang 21 Banken allein in den USA in den Ruin trieb.

Vor allem aber zeigen die Recherchen, dass in den Finanzmärkten Gefahren für die
Weltwirtschaft lauern, die viel größeren Schaden anrichten können als die
Immobilienkrise, die für die aktuellen Probleme verantwortlich ist. Eine 57-Billionen-
Dollar-Blase, entstanden vor allem durch spekulative Kreditversicherungen, droht, zu
platzen und die Weltrezession dramatisch zu verschärfen.

SPIEGEL-Reporter Ullrich Fichtner besuchte in Zürich eine Messe der internationalen
Großbanken, sprach mit Bankern aus mehreren Ländern und gewann den Eindruck: Die
Banker, die die Welt an den Rand des Ruins getrieben haben, sind nun damit beschäftigt,
wie sie zu Krisengewinnlern werden können.

Der Bericht im Spiegel schliesst mit diesen Sätzen:
Die unregulierten globalen Geldströme und die durch die Kreditspirale des vergangenen
Jahrzehnts betriebene Geldvermehrung haben einen finanzmarktgetriebenen, nicht
mehr auf Gütern und Waren und Handel gegründeten Kapitalismus etabliert, der ständig
neue spekulative Blasen, erzeugen muss. Der Finanzmarkt ist der eigentliche Markt
geworden, die klassische Wirtschaft ist es nicht mehr: Der Wert der Finanzanlagen übersteigt
den Wert aller weltweit verkauften Waren und Dienstleistungen inzwischen um das
Dreifache. Und dieser Überfluss an Kapital ist immer wieder die Quelle neuer Booms
und Blasen, sie heissen New Economy, Subprimes oder „Emergings Markets“.

Was können Staaten tun? Weltregierungen?
Wenn die Blasen platzen, dann versucht die staatliche Notenbankpolitik das Abrutschen
der Realwirtschaft in die Rezession stets durch Verbilligung von Krediten aufzuhalten, so
war es 2001, so ist es in den USA auch heute: Der Leitzins ist auf ein Prozent gesenkt
worden, wie es Mitte 2003 schon einmal der Fall war. Und wie so oft in einer Krise wehren
sich Notenbanken und Regierungen mit immer neuer Geldzufuhr, immer neuen
Staatsgarantien, immer neuen Milliarden, mit Billionen gegen das Platzen der finanziellen
Superblase. Als wäre es eine letzte grosse Wette auf den Erhalt und gegen den
Untergang der bestehenden Weltordnung.

In seinem Kapitel „Der Weltgeldbetrug“ des Buches „Wie kann der Mittelstand die
Globalisierung bestehen“, geht Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut, Hannover,
auf die Entwicklung in neuester Zeit ein unter anderem:
Vermehrung der aus dem Nichts gezogenen, ungedeckten Geldmenge und damit
Entwertung, bis alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden
sind. Dann Erzwingen einer Währungsreform mit Golddeckung, welche sie vorher von
den von ihnrn ruinierten Staaten zu Schundpreisen aufgekauft haben, welche die
Finanzwelt mit vielen Sachwerten nicht schädigt, aber ermöglicht, das Gold wieder teuer
zu verkaufen.

Wenn es unseren Politikern nicht gelingt, den Finanzmarkt zu kontrollieren, werden wir zu
Arbeits-Ameisen absinken, denen von der Finanz-Mafia nur gerade soviel zugestanden
wird, dass sie ihrer Arbeit zu Gunsten der Globalisten noch gerecht werden können.
Diese wird vor allem die Aufgabe sein, die riesigen Schuldenberge zu verzinsen, welche
wir mit einer grenzenlosen Naivität zur “Rettung” der Finanz-Haie angehäuft haben.

Denen , welche solche Recherchen als übertrieben
betrachten sei in Erinnerung gerufen,
dass Christoph Blocher das angeblich überflüssige
Gold in die AHV einlegen wollte, statt es zu einem
Schundpreis zu verkaufen, weil es dem Volk
gehörte.

Was denken Sie denn, warum sich die Räte
und die UBS mit Händen und Füssen
gegen einen staatlichen Einsitz gewehrt haben . . . . ?